Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlasse dich nicht auf deinen Verstand.  Sprüche 3,5
Home Texte Videos Band Info Termine Kontakt
Auf Facebook teilen Auf Twitter teilen Per E-Mail senden

   Wer bietet mehr?


Der bekannte englische Prediger Rowland Hill predigte einmal in einer größeren Stadt Englands. Von weit und breit waren die Leute gekommen, um ihn zu hören. Mitten in seiner Rede fuhr draußen ein Wagen vor. Lady Anna Erskine, eine durch ihren Reichtum und ihre Vergnügungssucht stadtbekannte Dame, entstieg dem Wagen. Sie war ein Stern erster Größe auf allen Festen. Ballsaal und Promenade, Konzertsaal und Theater waren ihre Welt. In einer Kirche war sie allerdings ein seltener Gast und erst recht in einer Evangelisationsversammlung, in der es um Errettung der Seele geht. Sie hatte von Rowland Hill gehört und wollte ihn „zu ihrem Vergnügen“ auch einmal predigen hören.


Ihr Erscheinen mitten in der Predigt erregte größtes Aufsehen. Rowland Hill kannte sie, und der Gedanke durchfuhr ihn, dass Gott ihm hier eine einmalige Gelegenheit gebe, gerade dieser Dame die Botschaft von JESUS zu bringen. Seinen Redestrom unterbrechend, streckte er in seiner impulsiven Art den Arm aus und rief mit gewaltiger Stimme: „Seht, da kommt Lady Anna Erskine! Was gilt´s, wir wollen einmal ihre Seele versteigern.“


Die Überraschung war völlig gelungen. Als sich nun die Blicke aller auf sie richteten, hätte Lady Erskine, die es sonst genoss, im Rampenlicht zu stehen, in den Boden versinken mögen. Aber sie konnte nicht zurück. Schon rief der Prediger in die Versammlung hinein: „Wer will die Seele von Lady Erskine kaufen?“ Nach einer kurzen Pause fuhr er fort:


„Ja, da gibt es verschiedene Kauflustige, die ihre Angebote machen. Da ist die gottlose Welt, was hast du zu bieten?“ –


„Ich biete alle Pracht und Herrlichkeit, die mir zur Verfügung steht: Ansehen und Berühmtheit, Reichtum und Vergnügen, ein sorgenfreies, angenehmes Leben.“


„Was hast du noch mehr zu bieten? – Wie steht es mit Herzensfrieden, mit ewigem Leben?“


„Das kann ich nicht geben, denn ich habe es selber nicht.“ –


„Du gottlose Welt, dann ist der Preis, den du zahlst, zu niedrig, du bekommst sie nicht! Denn was hilft es der Lady, wenn sie die ganze Welt gewinnt und doch Schaden an ihrer Seele nimmt?“


„Satan, was bietest du?“


„Ich gebe ihr alles, was den Augen und Sinnen gefällt. Sie darf bei mir ihren Willen haben, alle Lüste ihres Lebens befriedigen und den Freudenbecher der Welt bis zum letzten Tropfen leeren.“


„Und was verlangst du dafür?“


„Ihre Seele, dass sie einmal ganz in meine Gewalt kommt.“


„Der Preis, den du forderst, ist zu hoch; du bekommst sie auch nicht, Satan; denn du bist ein Mörder von Anfang, ein Lügner und ein Vater der Lüge!“


„HERR JESUS, was bietest Du?“ –


„Ich habe schon mein eigenes Leben für sie hingegeben. Ich habe mein Blut für sie vergossen, als Ich am Kreuz das Lösegeld für die ganze Welt bezahlte. Ich will ihr Frieden für ihre Seele schenken, der höher ist als alle Vernunft. Ich will sie zu der Freude führen, die die Welt nicht geben, aber auch nicht nehmen kann. Ich will sie mit meiner Gerechtigkeit kleiden. Hat sie ihr Leben dann einmal im lebendigen Glauben an mich vollendet, so will Ich sie zu mir in meine Herrlichkeit nehmen.“


„Und was verlangst Du für alle diese Herrlichkeiten, Herr Jesus?“ – „Ihre Sünde, ihr böses Gewissen, alles, was sie drückt und quält darf sie mir bringen.“


„Herr Jesus, Du sollst sie haben, Dein soll sie sein und bleiben, immer und ewiglich.“ –


Lady Erskine, sind Sie damit einverstanden?“


Alle warteten gespannt auf ihre Antwort ...


„Ja!“, erwiderte Lady Erskine mit lauter und fester Stimme, und sie hielt Wort. Sie änderte ihren Sinn und ihren Lebenswandel. Weit und breit war bald niemand zu finden, der solch heiligen Eifer für die Sache Jesu Christi bewies wie diese ehemalige Weltdame. Lebenslang pries sie Gottes suchende Liebe, die sie in jene Versammlung führte und sie in so machtvoller Weise den Klauen Satans und der Welt entrissen hatte.


 


Auch für Sie, lieber Leser, hat der Herr Jesus diesen hohen Preis gezahlt. Was Er von Ihnen erwartet, ist, dass Sie mit all Ihren Sünden zu Ihm kommen, Ihre Schuld bei Ihm abladen und Ihm Ihr verlorenes Leben bringen, so wie es ist. Lassen Sie den Herrn Jesus nicht umsonst für Sie gestorben sein. Kommen Sie noch heute zu Ihm. Beten Sie gerade jetzt:


„Herr Jesus, ich komme als verlorener Sünder zu Dir. Bitte vergib mir und wasche mich rein mit Deinem Blut. Mein Leben soll ab heute ganz Dir gehören. Ich nehme Dich als meinen persönlichen Erretter und Herrn an. In Deinem Namen, Herr Jesus, sage ich mich bewusst und für immer von Satan los und wende mich von jeder erkannten Sünde ab. Danke, Herr Jesus, dass Du für mich starbst, Amen.“

Einen weiteren ergänzenden Text findest du hier

Übergabegebet