Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlasse dich nicht auf deinen Verstand.  Sprüche 3,5
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     Mehr als ein Freund


„Unser Schiff geriet durch einen schweren Sturm in Seenot“, so berichtet Jörg, ein junger Matrose. „Die Passagiere, die an Bord waren, wurden auf die einzelnen Rettungsboote verteilt, denn das Schiff hatte bereits beträchtliche Schlagseite. Auch das letzte Boot war total überfüllt. Einer von uns musste bis auf weiteres zurückbleiben. Das Los traf mich.


Eine panische Angst ergriff mich. Denn mir war klar: auf dem sinkenden Schiff allein zurückzubleiben bedeutete, zum Tode verurteilt zu sein. Ich versuchte, meine Feigheit zu verbergen, aber der kalte Angstschweiß stand mit auf der Stirn.


Über Gott hatte ich bisher nur höhnisch gelacht. Doch nun sah die Lage mit einem Mal völlig anders aus. Das Spotten war mir vergangen. In diesem Augenblick wurde mir blitzartig bewusst, dass ich vor Gott nicht bestehen konnte, obwohl ich immer vorgegeben hatte, gar nicht an Ihn zu glauben.


Unter den Matrosen befand sich einer, von dem wir alle wussten, dass er ein Christ war. Mehr als einmal hatte er zu mir von Jesus geredet. Ich jedoch zog alles nur ins Lächerliche.


Carsten – so hieß er – war der Mannschaft des letzten Rettungsbootes zugeteilt worden. Nun stand er plötzlich vor mir und drängte: „Jörg, steig du ins Boot! Ich bleibe hier. Du sollst nicht sterben und verloren gehen. Zwischen mir und Gott ist alles in Ordnung. Ich möchte dich im Himmel wiedersehen.“ – Dies waren seine letzten Worte an mich. Ich traute meinen Ohren nicht. Ich hatte ihn stets für einen Spielverderber gehalten. Und nun? – Zum Überlegen war keine Zeit mehr. Jeder musste rasch handeln. Ich wurde bereits von den anderen mitgerissen, und Carsten blieb allein zurück. – Kaum hatten wir uns ein wenig vom Schiff entfernt, da schlug es um und sank – und mit dem Schiff mein Retter.


Ich wusste in dem Augenblick: Carsten geht zu seinem Herrn! Er stirbt an meiner Stelle; obwohl er noch jung ist. Als ich das Schiff in den Wogen untergehen sah, gelobte ich Gott, dass Carsten nicht umsonst gestorben sein sollte, wenn ich gerettet ans Land käme. Der Gott, an den er glaubte, musste es wert sein, dass man für Ihn lebt.


Nachdem wir den sicheren Hafen erreicht hatten, versuchten meine Kameraden, mich wieder in eine Hafenkneipe mitzunehmen. Aber ich weigerte mich und sagte: „Nie wieder werdet ihr mich dort sehen! Carsten, der an meiner Stelle auf dem sinkenden Schiff zurückblieb, hat zu mir gesagt: ´Ich möchte dich im Himmel wiedersehen!´“


Meine Kameraden ließen mich daraufhin in Ruhe. Ich kaufte mir eine Bibel, denn ich erinnerte mich, dass Carsten oft darin gelesen hatte. Nachdem ich mich längere Zeit mit der Bibel beschäftigt hatte, erkannte ich mehr und mehr einen erbärmlichen Zustand, über den ich mich früher hinwegzutäuschen wusste, um vor meinen Kameraden den „Helden“ zu spielen.


Doch nun wollte ich den Gott, an den Carsten geglaubt hatte, unbedingt kennenlernen. Wie aber sollte ich Gott finden? – Ein auswendig gelerntes Gebet kannte ich nicht; so betete ich, wie es mir ums Herz war: „Herr Jesus, so wie Du Carsten errettet hast, errette auch mich. Ich bin ein Sünder und bin verloren. Nimm Du mich an und vergib mir.“ – Er hat dieses einfache Gebet erhört. Ich weiß, dass Jesus für mich starb und mir vergeben hat.


Er soll nicht umsonst für mich gestorben sein. – Auch Carsten soll nicht vergeblich sein Leben für mich gelassen haben. Er war mir nicht nur Freund, sondern wurde mir zum Lebensretter. Ich werde ihn einst bei dem Herrn Jesus wiedersehen.“


 


Junger Leser, lass mich dir heute von dem treusten Freund sagen, der mir zum Lebensretter wurde. Was wäre ich ohne Ihn? Er ist viel mehr als ein Freund! Dieser eine ist Gottes Sohn. – Hast du dir noch nie Gedanken darüber gemacht, warum Jesus starb? Weißt du nicht, dass Sein Sterben dir ganz persönlich gilt, weil du ohne Ihn verloren bist? –


Viele sagen: „Ich glaube nicht daran. Jesus war nur ein Mensch wie jeder andere.“ – Dabei reden sie einander nur nach, weil einer sich vor dem anderen geniert und nicht als Außenseiter gelten will. Sie Sünde macht uns innerlich blind, so dass wir Gott nicht erkennen. – In jeder Sünde liegt bereits der Keim des Todes. In der Welt, unter den Völkern, in deiner nächsten Umgebung und selbst in deinem eigenen Leben findest du die Sünde mit ihren verheerenden Folgen. Du magst zwar die Sünde leugnen oder diesen Begriff als etwas Altmodisches abtun, die Folgen der Sünde aber kannst du nicht wegdiskutieren, du begegnest ihnen auf Schritt und Tritt. Die Sünde ist nämlich die Ursache der ganzen Not in der Welt. Sie macht dich tief unglücklich und krank.


Darum braucht jeder Mensch einen Retter, der viel mehr ist als ein Freund. – Jesus starb auch für dich, um dich von der Macht der Sünde zu erretten!


Du sagst: „Ich bin jung und brauche dieses fromme Zeug nicht. Ich interessiere mich für ganz andere Dinge. Ich geh lieber in die Disco als in die Kirche. Rockmusik und Sex interessieren mich mehr als das, was die Bibel sagt.“


Doch bist du dabei immer auf deine Kosten gekommen? War es nicht schon mehr als einmal so, dass ein Flirt, der dir zunächst als das große Glück erschien, dich zuletzt bitter enttäuschte?


Wir meinen, wir sind frei, und sehen nicht, dass ein erbitterter Feind auf uns lauert und uns nach dem Leben trachtet. Satan schießt aus dem Hinterhalt seine Pfeile ab. Er versteht es meisterhaft, uns hinters Licht zu führen, dass wir seine niederträchtigen Absichten nur ja nicht durchschauen und ihm auf die Schliche kommen. Jesus nennt ihn den Vater der Lüge. Dem einen raunt er ins Ohr: „Es gibt keinen Gott!“ Dem anderen schmeichelt er: „Du kannst tun und lassen was du willst. Du bist niemanden gegenüber verantwortlich.“


Nein, Satan ist durchaus kein harmloser Spielgefährte. Oft aber gibt er sich dafür aus. Die Lüge ist ein Element. Er lockt dich mit Rauscherlebnissen, um dein junges Leben zugrunde zu richten. In der Disco und bei Rockkonzerten lässt du dich von Rockstars faszinieren und von der Begeisterung der Masse mit reißen. Der Hardrock mit seiner „Sympathy for the Devil“ bringt dich – ob du willst oder nicht – unter den Einfluss finsterer Mächte.


Die Beschäftigung mit dem Übersinnlichen ist keine Spielerei. Es ist wie mit einer Droge, du kommst nicht so schnell und einfach davon los. Viele machen es sich klar, welche verheerende Folgen praktizierter Okkultismus hat. Wir zerstören dadurch nicht nur unser irdisches Leben, sondern schließen uns selbst von der ewigen Herrlichkeit aus. Gott hat den Himmel für uns bereitet, aber Er sagt in Seinem Wort unmissverständlich: „Draußen sind die Homosexuellen, die, die sich unter Drogeneinfluss okkulten Praktiken ergeben, die Unzüchtigen, die Mörder, die Götzenanbeter und alle, die die Unwahrheit lieben und tun“ (Offenbarung 22,15).


Wenn du dich bereits in irgendeiner Weise mit dem Teufel eingelassen hast, sei es bewusst oder nur im Spaß, dann komm zu Jesus und lass dich erretten. Jesus löst alle Fesseln und zerbricht alle Ketten der Sünde und okkulten Belastungen. In Jesus gibt es wirklich Befreiung!


Gott hat einen Plan für dein Leben, weil Er dich liebt! Du lebst nicht zufällig. Gott hat dich gewollt. Er hat dich geschaffen. Dein Körper und auch deine Sexualität ist ein Meisterwerk und ein Geschenk Gottes. Der Teufel aber will Gottes Schöpfungswerk verunstalten und zerstören. Er missbraucht Gottes Schöpfung für seine verderblichen Pläne und zieht in primitiver Weise alles in den Dreck. Er redet dir ein: „Alles, was Spaß macht, ist erlaubt.“ Doch was Satan dir vortäuscht und die Sünde dir bietet ist nur ein Rausch, dem eine gründliche Ernüchterung folgt.


Deine vorehelichen intimen und sexuellen Beziehungen haben dich schuldig vor Gott und an Menschen werden lassen.


Vielleicht denkst du: „Was sollte daran so verkehrt oder schlimm sein. Wir leben halt in einer anderen Zeit. Wir sind doch nicht mehr von gestern. Und übrigens, was die Bibel dazu sagt, - nun, daran mag glauben, wer will. Ist doch alles längst überholt.“ – Wirklich??


Wir folgen blindlings der Masse und finden das cool, was doch alle tun und was uns die Medien einsuggerieren. Andernfalls würden wir die von Gott gegebene Sexualität nicht zu einem billigen „Wegwerfartikel“ machen. Aber der einzige, der davon profitiert, ist der Teufel. Er reibt sich vor Schadenfreude die Hände, wenn er dein junges Leben frühzeitig zu einem Wrack machen kann. Gerade davor möchte Gott dich bewahren, denn Er hat einen viel besseren Plan für dein Leben. Warum dem Diktat der Masse folgen? Warum sich mit primitivem Ersatz zufrieden geben, wenn Gott dir etwas viel Besseres zu geben hat? – Allein Gottes Wille für unser Leben ist gut. Er will Persönlichkeiten aus uns machen. Jeder von uns ist ein von Gott geschaffenes Original. Sein Wort ist weder veraltet noch überholt. Er warnt uns nur deshalb vor der Sünde, weil Er unsere ewige Errettung will:


„Wisst ihr nicht, dass ungerechte Menschen keinen Teil am Reich Gottes haben? Täuscht euch nicht – Menschen, die vor der Ehe Geschlechtsverkehr haben, die Götzen anbeten, die nach der Ehe mit einem anderen als ihrem eigenen Ehepartner Geschlechtsverkehr haben, die aktiv oder passiv an homosexuellen Handlungen teilnehmen, die stehlen – keiner von ihnen wird am Reich Gottes teilhaben“ (1Kor. 6,9-11).


 


Junger Leser, es geht um deine Zukunft. Lass dich nicht länger von dem schillernden Glanz und dem süßlichen Gift der Sünde betören. Sie hat noch nie einen Menschen glücklich machen können. Sonst gäbe es nur glückliche Menschen auf Erden.


Möchtest du gerettet sein und sehnst du dich nach echtem Leben? Willst du von Satans Macht loskommen und von der Sünde frei werden? – Dann habe ich eine hoffnungsvolle Botschaft für dich: Jesus macht wirklich frei! Dein Leben kann neu werden – wenn du nur willst! Sage jetzt im Gebet zu Jesus:


„Herr Jesus, so wie ich bin, komme ich zu Dir. Ich habe gesündigt und bin schuldig geworden vor Dir und auch an Menschen. Ich habe mich in okkulte Dinge und mit Satan eingelassen. Ich habe meine Sexualität zur eigenen Lustbefriedigung missbraucht. Ich bitte Dich, dass Du mir vergibst.


In Jesu Namen sage ich mich bewusst und für immer los von Satan und allen Dämonen. – Danke, Herr Jesus, Du hast die Werke des Teufels zerstört. Ab heute soll mein Leben Dir gehören. Du sollst nicht umsonst für mich gestorben sein, Amen.“

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Mehr als ein Freund

Einen weiteren ergänzenden Text findest du hier

Übergabegebet