Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen und verlasse dich nicht auf deinen Verstand.  Sprüche 3,5
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    Ich möchte leben                  


Lars Petersen kam soeben nach einem arbeitsreichen Tag müde nach Jause, als sein Nachbar, ein handfester Seemann, bei ihm an die Tür klopfte und hereintrat. Es dauerte nicht lange, so waren die beiden in ein lebhaftes Gespräch vertieft. „Weißt du, Lars“, erwiderte der Nachbar, „darauf kann ich nur sagen; Du bist eben ein Christ und ich ein überzeugter Atheist. Ich glaube weder an Gott noch an einen Himmel oder eine Hölle. Für mich existiert das alles nicht. „


„Da hätte ich jedoch eine Bitte an dich“, antwortete Lars. – „Und das wäre?“, fragte der Nachbar neugierig. „Nun, dann versprich mir, an drei Abenden nacheinander, bevor du zu Bett gehst, zu sagen: ´Ewigkeit! Ewigkeit! Ich kann dir nicht ausweichen! – An den Himmel glaube ich nicht, die Hölle leugne ich. Gott will ich nicht annehmen. – Wohin gehe ich´?“


„Abgemacht!“, erwiderte der Nachbar lachend, „es wird mir gewiss nicht schwer fallen, solch ein Verslein aufzusagen.“ Bald darauf verabschiedete er sich von Lars und eilte nach Hause.


Als er an diesem Abend zu Bett ging – das Licht hatte er schon ausgemacht – wiederholte er, wie versprochen, die Worte:


„Ewigkeit! Ewigkeit! Ich kann dir nicht ausweichen! – An den Himmel glaube ich nicht, die Hölle leugne ich. Gott will ich nicht annehmen. – Wohin gehe ich?“


Am nächsten Abend fühlte er das Bedürfnis – er wusste selbst nicht weshalb – das Licht brennen zu lassen, während er jene Worte aufsagte, ehe er zu Bett ging. Es war ihm sonderbar zumute. Eigenartige Gedanken stürmten auf ihn ein.


Ein beängstigendes Gefühl schnürte ihm fast die Kehle zu. Doch endlich raffte er sich auf und begann leise:


„Ewigkeit! Ewigkeit! Ich kann dir nicht ausweichen! – An den Himmel glaube ich nicht ...“ – Plötzlich stockte er. Es war ihm unmöglich zu sagen: „Gott will ich nicht annehmen.“ – Er fühlte die Nähe eines heiligen, gerechten Gottes, der in Seiner Gnade und Liebe begonnen hatte, in seiner umnachteten Seele ein Licht anzuzünden. – Nach einer langen Pause flüsterte er: „Wohin gehe ich?“


Sein Gewissen gab ihm Antwort. „Du gehst in die Hölle“, hieß es in seinem Inneren. Voller Unruhe legte er sich zu Bett,


doch an Schlaf war nicht zu denken.


Er wünschte sehnlichst den anderen Morgen herbei, weil er dann ruhiger zu werden hoffte.


Der neue Tag brach an, aber er brachte ihm keine Ruhe; im Gegenteil, seine Angst wuchs von Stunde zu Stunde. Gerne wäre er hinüber zu Lars geeilt, um ihm seine Not zu klagen; doch sein Stolz hielt ihn davon zurück.


In der folgenden Nacht erreichte sein Seelenangst den Höhepunkt. Er konnte es im Bett nicht aushalten. Rastlos wanderte er im Zimmer auf und ab.


Sobald es Morgen wurde, eilte er hinüber zu Lars. Mit knappen Worten teilte er ihm mit, dass er seine Bitte erfüllt habe und fast in Verzweiflung geraten sei. Dann fragte er ganz erregt: „Lars, was soll ich tun, oder was kannst du für mich tun?“


„Nichts“, erwiderte Lars ruhig, „nichts.“


„Was habe ich denn zu tun?“, fragte der Nachbar ganz unruhig.


„Nichts“, antwortete Lars wiederum, „gar nichts.“


„Was? – Nichts? – Trotzdem ich in einem Zustand größter Angst und der Verzweiflung nahe bin?“


„Nein, nichts“, wiederholte Lars in sanftem, aber festem Ton und stand ruhig vor seinem Nachbarn, der ihn erstaunt betrachtete. Dann aber brach es aus ihm heraus: „Bringst du es fertig, beim Anblick meiner entsetzlichen Angst so ruhig vor mir zu stehen und mir zu sagen, dass du nichts für mich tun kannst? Du, ein Christ – und ich ein verlorener Sünder, der auf dem Weg zur Hölle ist? Kannst du so ruhig dastehen bei dem Gedanken, dass du an meinem verzweifelten Zustand schuld bist, weil du mich in dieses Elend gebracht hast? Kannst du da noch sagen: ´Ich kann nichts für dich tun?´“


„Ja,“ erwiderte Lars ganz freundlich und in demselben ruhigen Ton wie vorhin. „Ich kann wirklich nichts für dich tun; ich bin ebenso hilflos und ganz auf Gottes Gnade angewiesen. Du kannst nichts tun, und ich kann nichts tun – durchaus nichts. Aber“, fuhr Lars fort, indem seine Augen leuchteten und er mit dem Finger nach oben deutete, „ich kann dir von Einem sagen, der allein nur erretten kann, dieser Eine ist Jesus Christus, der Sohn Gottes. Er kam in diese Welt, um zu suchen und selig zu machen, was verloren ist. Er starb am Kreuz für unsere Sünden und nahm die Strafe, die wir verdienten, auf sich. Er hat bereits alles zu unserer ewigen Errettung getan; nun liegt es an uns, die anzunehmen. Wer zu Jesus kommt und Ihm in aufrichtigem Gebet seine Sünden bekennt, wird errettet.“


In diesem Augenblick leuchtete das Licht Gottes in das arme, verfinsterte Herz des Nachbarn, der bisher voller Stolz die Bibel und Gott geleugnet hatte. Er erinnerte sich gut an all die Worte, die Lars ihm schon in früheren Gesprächen gesagt hatte. Nun aber erkannte er den Einen, der stellvertretend auch für seine Sünden gestorben war.


Ohne zu zögern bat er Lars darum, mit ihm zu beten, dass Jesus ihm alle seine Sünden vergeben und ihn erretten möchte. In jener Stunde fand sein unruhiges Herz Frieden mit Gott, und aus einem Atheisten wurde ein überzeugter Nachfolger Jesu.


Lebt nicht so mancher von uns ebenso gleichgültig drauflos, jedenfalls, was die bevorstehende Ewigkeit angeht? Einer redet es dem anderen nach: „Lasset uns essen und trinken, denn morgen sind wir tot!“ Im Großen und Ganzen geht´s immer nach derselben alten Melodie: „Freut euch des Lebens ...“ Geld haben – gut essen und trinken – und im Übrigen alles genießen, was das Leben so bietet.


Gott? Geht uns nichts an! – Sünde? Was heißt schon Sünde? Ich möchte etwas vom Leben haben! – Tod? Na ja, sterben müssen wir alle. Zugegeben, das „...morgen sind wir tot!“ klingt ein wenig beunruhigend, so wie Grabgeläute. Deshalb tut man gut daran, sich das „morgen“ in weiter Ferne zu denken. Bis dahin vergeht nach eine „halbe Ewigkeit“, so tröstet man sich. – Und so stürzen sich die einen in die Arbeit, die anderen klimmen Sprosse um Sprosse auf der Erfolgsleiter empor oder taumeln von einem Vergnügen ins andere, bis – ja bis die plötzliche Ernüchterung kommt und eine dumpfe Stimme befiehlt: „Endstation, aussteigen bitte!“ Der Zug steht. Das Lied ist aus.


 


Es wird auf einmal still, unheimlich still!


 


Und dann? – Dann kommt der große Tag der Abrechnung, der unwiderruflichen Entscheidung; es folgt die lange, bange Ewigkeit! – Sie erwidern: „Ich glaube nicht an die Hölle.“


Nun, spätestens eine Sekunde nach Ihrem Tode werden Sie Ihre Meinung ändern! Wie schrecklich, wenn Sie dann erkennen, Sie hätten gerettet sein können, aber Sie haben nicht gewollt!


Sie werden schreien: „Hätte ich doch, oh, hätte ich doch ...!“


Und immer wieder nur eine Antwort:


Verloren! – Verloren! – Ewig zu spät! – Zu spät! – Zu spät!


 


Jeder Pulsschlag ist ein Schritt näher zur Ewigkeit! Jede Stunde, die Sie weiter ohne Jesus – ohne errettet zu sein – leben, ist ein Schritt näher zu dem schrecklichen Ort ewiger Pein!


„Ich möchte leben!“, erwidern Sie, „und ich lasse mir die Freude am Leben nicht durch den Gedanken an den Tod verderben.“ – Doch einen Augenblick bitte, könnte es sein, dass Sie ein kümmerliches Dahinvegetieren verwechseln mit einem erfüllten Leben, das in Wirklichkeit lohnt, gelebt zu werden?


Warum verdrängen wir überhaupt die Gedanken an den Tod und wollen nicht wahrhaben, dass es sowohl einen Himmel als auch eine Hölle gibt? – Freilich, wer es wünscht, dass nach dem Tode alles vorbei ist, wird schon seine Gründe dafür haben. Ein schlechtes Gewissen hat Ursache genug, sich vor dem lebendigen Gott zu verbergen und zu wünschen, dass mit dem Tod alles aus sei. Weil man es vorzieht, weiter in der Sünde zu leben, darf es keine Ewigkeit, kein Weiterleben nach dem Tode geben und die Hölle muss eine Erfindung religiöser Fanatiker sein.


Ach, die Sünde berauscht, sie benebelt den Kopf, verdunkelt den Verstand, verstrickt das Menschenherz immer tiefer in ihr Netz. Ist Ihnen übrigens bekannt, dass Nietzsche, der Gott leugnete, wahnsinnig starb? Voltaire nahm ein schreckliches Ende und verfluchte sich selbst. Lenin starb in geistiger Umnachtung.


Wollen Sie ebenso mit Entsetzen und Schrecken diese Welt verlassen und in ewiger Qual mit dem Teufel und seinen Dämonen, mit allen Verdammten im ewigen Feuersee heulen und wehklagen? Unmittelbar nach Ihrem Tode, noch bevor Ihr Sarg in die Erde gesenkt wird, werden Sie die entsetzlichen Qualen des höllischen Feuers zu spüren bekommen. Die feierlichste Beerdigung kann Ihnen keine Linderung Ihrer Schmerzen in der Hölle verschaffen. Dort ist jede Reue zu spät!


Ein jeder von uns ordnet sich hier ein, wo er in Ewigkeit sein wird. Hier gibt es keine „Grauzone“, keine Neutralität, kein „Sowohl-als-auch“, sondern nur ein „Entweder-oder!“


Was Sie zeitlebens mühsam erarbeitet und aufgebaut haben, wofür Sie Ihre Kraft und Zeit einsetzen, alles werden Sie einmal zurücklassen. Nur eines nehmen Sie über die Schwelle des Todes mit in die Ewigkeit: Ihre unvergebene Sünde und Schuld! – Ja, jede unvergebene Lüge und Heuchelei, jede unvergebene Sünde der Unzucht und Hurerei, des Ehebruchs, des Diebstahls, der Unversöhnlichkeit; jeder Mord, auch der durch Abtreibung eines Kindes; alle Sünden durch Okkultismus, Zauberei oder Spiritismus werden einst gegen Sie zeugen und Sie zu ewigen Verdammnis verurteilen.


Nicht Gott ist es, der Ihre Verdammnis will, sondern Sie verurteilen sich selbst zu dieser ewigen Qual und Pein, wenn Sie weiter in der Sünde leben! Er hat Sie nicht für die Hölle, sondern für den Himmel bestimmt. Doch Er überlässt Ihnen die Wahl zwischen Himmel und Hölle! Der Himmel ist bereitet für Sie, damit Sie ewig gerettet sein können. Gott will nicht, dass Sie verloren gehen. Er will ganz und gar nicht, dass Ihre Zukunft die Hölle ist. Gott will, dass Sie sich retten lassen. Es kommt auf Ihre freiwillige Herzensentscheidung für oder gegen Jesus an. Die Frage ist, wollen Sie gerettet werden?


Wenn ja, dann beten Sie doch jetzt mit aufrichtigem Herzen:


 


„Herr Jesus, ich komme zu Dir, wie ich bin. Es tut mir leid, dass ich bisher nicht nach Dir fragte und ohne Dich lebte. Vergib Du mir alle meine Sünden. Dir übergebe ich mein ganzes Leben. Ich will nur Dir gehören! Ab heute sollst Du der Herr meines Lebens sein. – Danke, Herr Jesus, dass Du für mich starbst, um mich zu erretten. Du hast mit Deinem Blut für mich bezahlt und Dein Leben für mich geopfert. In Deinem Namen, Herr Jesus, sage ich mich bewusst und für immer von Satan und allen Finsternismächten los. – Du hast die Werke des Teufels zerstört! Herr Jesus, Du bist mein Erretter!  Amen.“

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Ich möchte leben

Einen weiteren ergänzenden Text findest du hier

Übergabegebet